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INDUSTRIEGESCHICHTE · MARL · NORDRHEIN-WESTFALEN

ZECHE AUGUSTE VICTORIA

1905 – 2015 · 110 JAHRE STEINKOHLE IM RUHRGEBIET

Eines der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens. Heute befindet sich auf dem Areal die La Victoria Eventhalle – Premium-Eventlocation im nördlichen Ruhrgebiet.

KENNZAHLEN

DIE ZECHE IN ZAHLEN

1905Gründungsjahr
11.000Höchste Belegschaft (1957)
7Schächte zur Spitze (1960)
110Jahre Förderbetrieb
4.000 tTagesförderung Reinkohle
2015Letzte Förderschicht
2010Geburt der Eventhalle
800 m²Heutige Eventfläche

CHRONIK

DIE WICHTIGSTEN JAHRE

  1. 1905
    Gründung der Schachtanlage

    Schacht 1 der Auguste Victoria Steinkohlebergwerke nimmt den Betrieb auf. Benannt nach Prinzessin Auguste Viktoria, der letzten deutschen Kaiserin.

  2. 1929
    Etablierter Industriestandort

    Die Auguste Victoria hat sich zu einem der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens entwickelt. Schacht 1/2 prägt das Stadtbild von Marl.

  3. 1945
    Kriegsschäden & Stilllegung

    Ein Luftangriff zerstört Teile der Schachtanlage AV 1/2 und führt zur zwischenzeitlichen Stilllegung des Werks.

  4. 1953
    Übernahme durch die BASF

    Die Zeche geht an die BASF, eines der weltweit größten Chemieunternehmen. Vorher gehörte sie zur Interessengemeinschaft chemischer Werke (später IG Farben).

  5. 1957
    Belegschaftshöchststand: 11.000 Mitarbeiter

    Wirtschaftliche Brücke zwischen industriell geprägtem Ruhrgebiet und ländlichem Münsterland. Beschäftigte aus Dülmen, Ahaus und Gronau.

  6. 1960
    Ausbau auf sieben Schächte

    Die Anlage erreicht ihre größte Ausdehnung. Förderung von ca. 4.000 Tonnen Reinkohle und 1.000 Tonnen Koks pro Tag.

  7. 1991
    RAG Aktiengesellschaft übernimmt

    Die RAG wird Eigentümerin der Anlage mit den Standorten Marl und Haltern am See.

  8. 2010
    Geburt der La Victoria Eventhalle

    Die ehemalige Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2 wird zur Premium-Eventlocation umgewidmet – 800 m² säulenfreie Veranstaltungsfläche.

  9. 2015
    18. Dezember – Offizielle Schließung

    Letzte Förderschicht der Auguste Victoria. Ende einer Industrieepoche, die das nördliche Ruhrgebiet über 110 Jahre prägte.

DIE GESCHICHTE IM DETAIL

VON DER ZECHE ZUR EVENTHALLE

Die Gründung 1905 – Namensgebung durch eine Kaiserin

Im Jahr 1905 nahm der Schacht 1 der Auguste Victoria Steinkohlebergwerke in Marl den Betrieb auf. Ihren Namen verdankt die Schachtanlage Prinzessin Auguste Viktoria Friederike Luise Feodora Jenny von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, der Gemahlin Kaiser Wilhelms II. – der letzten deutschen Kaiserin und Königin von Preußen. Mit der Gründung begann ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, das den nördlichen Kreis Recklinghausen über mehr als ein Jahrhundert prägen sollte.

Historisches Foto der Teufmannschaft am Schacht 2 der Zeche Auguste Victoria in Marl, aufgenommen 1905
1905 · Teufmannschaft am Schacht 2 · Marl, Kreis Recklinghausen

Aufstieg zum Industriegiganten im Ruhrgebiet

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg erwirtschaftete die Auguste Victoria mit rund 2.600 Mitarbeitern jährlich etwa 715.000 Tonnen Steinkohle und 296.000 Tonnen Koks. Bis 1960 wuchs die Anlage auf sieben Schächte. Die Zeche entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens und prägte die wirtschaftliche Identität der Stadt Marl im nördlichen Ruhrgebiet.

Historische Aufnahme der Zeche Auguste Victoria Schacht 1 und 2 in Marl im Jahr 1929
1929 · Auguste Victoria Schacht 1/2 · Wirtschaftliche Hochphase

Belegschaftshöchststand 1957 – Brücke zwischen Kohlenpott und Münsterland

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigte die Auguste Victoria bereits rund 8.500 Menschen, die täglich etwa 4.000 Tonnen Reinkohle und 1.000 Tonnen Koks förderten. Ihren Belegschaftshöchststand erreichte die Zeche 1957 mit über 11.000 Mitarbeitern. Beschäftigte aus Dülmen, Ahaus und Gronau – aus dem ländlich geprägten Münsterland – fanden ihren Arbeitsplatz auf der Schachtanlage in Marl. Die Auguste Victoria wurde so zu einer wirtschaftlichen Klammer zwischen dem industriell geprägten Kohlenpott und dem naturverbundenen Münsterland.

Kriegsschäden, Wiederaufbau und Eigentümerwechsel

1945 zerstörte ein Luftangriff Teile der Schachtanlage AV 1/2 und führte zu einer zwischenzeitlichen Stilllegung des Werks. Doch die Bedeutung der Auguste Victoria für die Region blieb bestehen – auch nach der Stilllegung prägte der Industriezweig die Landschaft, die Kultur und die Erinnerung der Menschen. Die Auguste Victoria war zudem die am längsten privat betriebene Bergbauanlage im Ruhrgebiet. Eigentümerin war zunächst die Interessengemeinschaft chemischer Werke, später unter dem Namen IG Farben bekannt. 1953 ging die Zeche an die BASF, eines der weltweit größten Chemieunternehmen. 1991 schließlich wurde die RAG Aktiengesellschaft Eigentümerin der Anlage mit Standorten in Marl und Haltern am See.

Zeche Auguste Victoria in Marl 1958 während des industriellen Hochbetriebs
1958 · Auguste Victoria im Hochbetrieb · Drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands

Das Ende einer Ära – 18. Dezember 2015

Die Auguste Victoria war die drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands und die zweitletzte des Ruhrgebiets. Im Dezember 2015 fuhr sie ihre letzte Förderschicht. Am 18. Dezember 2015 wurde das Bergwerk offiziell geschlossen. Damit endete eine Industrieepoche, die im nördlichen Ruhrgebiet über 110 Jahre Arbeitsplätze, Identität und Infrastruktur geschaffen hatte. Die untertägigen Bereiche des letzten Baufeldes wurden in den Folgemonaten ordnungsgemäß zurückgebaut – die Anlagen über Tage blieben als Zeitzeugen erhalten.

2010 – Die Geburt der La Victoria Eventhalle

Bereits 2010, noch vor der endgültigen Schließung der Förderung, wurde die ehemalige Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2 einer neuen Bestimmung zugeführt: Aus der industriellen Werkhalle entstand die La Victoria Eventhalle – eine Premium-Eventlocation mit 800 m² säulenfreier Veranstaltungsfläche. Seit der Umwidmung betreiben wir die Halle als Veranstaltungsort und Eventagentur in einer Hand. Die historische Bausubstanz – Backsteinarchitektur, Stahlkonstruktion, industrielle Raumhöhe – wurde bewusst erhalten und mit modernster Veranstaltungstechnik kombiniert. Daraus entstand ein Ambiente, das in NRW seinesgleichen sucht: alte Industriekultur trifft auf zeitgemäße B2B-Eventproduktion.

Heute – Tagungsort für Politik, Wirtschaft und Kultur

Heute ist die La Victoria Eventhalle eine der gefragten Industrie-Eventlocations im Ruhrgebiet. Bundespolitik und Landesregierung wählten die Halle wiederholt als Veranstaltungsort: Bundeskanzler Olaf Scholz sprach hier 2025 beim öffentlichen Bürgerdialog vor Tausenden Gästen. Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, hielt 2024 eine Keynote in der Halle. Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, war mehrfach zu Gast. Im wirtschaftlichen Bereich richtete unter anderem die BRABUS GmbH – einer der renommiertesten Automobilveredler weltweit – ihre Firmen-Weihnachtsfeier in der La Victoria Eventhalle aus.

Diese Referenzen sind kein Zufall. Sie zeigen, was die historische Bausubstanz mit professioneller Eventproduktion möglich macht: ein unverwechselbarer Ort für Kongresse, Tagungen, Firmenevents und Gala-Veranstaltungen in Marl – am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Münsterland.

Historische Aufnahmen © RAG-Stiftung

TRANSFORMATION

DAMALS · HEUTE

DAMALS · GRUBENAUSBAUWERKSTATT

  • Schwerlastkran · Stahlträger-Produktion
  • Backsteinfassade · Industriearchitektur
  • Säulenfreie Werkhalle
  • Bergbau-Logistik · Gleisanschluss
  • Versorgung der Schächte 1/2

HEUTE · LA VICTORIA EVENTHALLE

  • Bühnen-Rigging · Traversentechnik
  • Originalfassade · Industriecharme erhalten
  • 800 m² säulenfreie Eventfläche
  • Ebenerdige LKW-Befahrbarkeit (Rolltor)
  • Premium-Eventlocation NRW

HÄUFIGE FRAGEN

FAQ ZUR ZECHE AUGUSTE VICTORIA

Wann wurde die Zeche Auguste Victoria gegründet?

Der Schacht 1 nahm 1905 in Marl den Betrieb auf. Bis 1960 wuchs die Anlage auf insgesamt sieben Schächte.

Warum heißt die Zeche Auguste Victoria?

Benannt nach Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, der Gemahlin Kaiser Wilhelms II. und letzten deutschen Kaiserin.

Wann wurde die Zeche geschlossen?

Am 18. Dezember 2015. Sie war die drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands.

Wie viele Mitarbeiter hatte die Zeche zur Spitze?

1957 erreichte sie ihren Belegschaftshöchststand mit über 11.000 Mitarbeitern.

Was befindet sich heute auf dem Areal?

Die La Victoria Eventhalle – eine Premium-Eventlocation mit 800 m² säulenfreier Veranstaltungsfläche, untergebracht in der ehemaligen Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2.

HEUTE SCHREIBEN SIE GESCHICHTE

VERANSTALTUNG IN DER EVENTHALLE

Auf historischem Grund veranstalten – die ehemalige Zeche Auguste Victoria ist heute eine der außergewöhnlichsten Eventlocations Nordrhein-Westfalens. Tagungen, Kongresse, Firmenevents und Gala-Veranstaltungen in einzigartigem Industrieambiente.

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INDUSTRIEGESCHICHTE · MARL · NORDRHEIN-WESTFALEN

ZECHE AUGUSTE VICTORIA

1905 – 2015 · 110 JAHRE STEINKOHLE IM RUHRGEBIET

Eines der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens. Heute befindet sich auf dem Areal die La Victoria Eventhalle – Premium-Eventlocation im nördlichen Ruhrgebiet.

KENNZAHLEN

DIE ZECHE IN ZAHLEN

1905Gründungsjahr
11.000Höchste Belegschaft (1957)
7Schächte zur Spitze (1960)
110Jahre Förderbetrieb
4.000 tTagesförderung Reinkohle
2015Letzte Förderschicht
2010Geburt der Eventhalle
800 m²Heutige Eventfläche

CHRONIK

DIE WICHTIGSTEN JAHRE

  1. 1905
    Gründung der Schachtanlage

    Schacht 1 der Auguste Victoria Steinkohlebergwerke nimmt den Betrieb auf. Benannt nach Prinzessin Auguste Viktoria, der letzten deutschen Kaiserin.

  2. 1929
    Etablierter Industriestandort

    Die Auguste Victoria hat sich zu einem der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens entwickelt. Schacht 1/2 prägt das Stadtbild von Marl.

  3. 1945
    Kriegsschäden & Stilllegung

    Ein Luftangriff zerstört Teile der Schachtanlage AV 1/2 und führt zur zwischenzeitlichen Stilllegung des Werks.

  4. 1953
    Übernahme durch die BASF

    Die Zeche geht an die BASF, eines der weltweit größten Chemieunternehmen. Vorher gehörte sie zur Interessengemeinschaft chemischer Werke (später IG Farben).

  5. 1957
    Belegschaftshöchststand: 11.000 Mitarbeiter

    Wirtschaftliche Brücke zwischen industriell geprägtem Ruhrgebiet und ländlichem Münsterland. Beschäftigte aus Dülmen, Ahaus und Gronau.

  6. 1960
    Ausbau auf sieben Schächte

    Die Anlage erreicht ihre größte Ausdehnung. Förderung von ca. 4.000 Tonnen Reinkohle und 1.000 Tonnen Koks pro Tag.

  7. 1991
    RAG Aktiengesellschaft übernimmt

    Die RAG wird Eigentümerin der Anlage mit den Standorten Marl und Haltern am See.

  8. 2010
    Geburt der La Victoria Eventhalle

    Die ehemalige Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2 wird zur Premium-Eventlocation umgewidmet – 800 m² säulenfreie Veranstaltungsfläche.

  9. 2015
    18. Dezember – Offizielle Schließung

    Letzte Förderschicht der Auguste Victoria. Ende einer Industrieepoche, die das nördliche Ruhrgebiet über 110 Jahre prägte.

DIE GESCHICHTE IM DETAIL

VON DER ZECHE ZUR EVENTHALLE

Die Gründung 1905 – Namensgebung durch eine Kaiserin

Im Jahr 1905 nahm der Schacht 1 der Auguste Victoria Steinkohlebergwerke in Marl den Betrieb auf. Ihren Namen verdankt die Schachtanlage Prinzessin Auguste Viktoria Friederike Luise Feodora Jenny von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, der Gemahlin Kaiser Wilhelms II. – der letzten deutschen Kaiserin und Königin von Preußen. Mit der Gründung begann ein Kapitel deutscher Industriegeschichte, das den nördlichen Kreis Recklinghausen über mehr als ein Jahrhundert prägen sollte.

Historisches Foto der Teufmannschaft am Schacht 2 der Zeche Auguste Victoria in Marl, aufgenommen 1905
1905 · Teufmannschaft am Schacht 2 · Marl, Kreis Recklinghausen

Aufstieg zum Industriegiganten im Ruhrgebiet

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg erwirtschaftete die Auguste Victoria mit rund 2.600 Mitarbeitern jährlich etwa 715.000 Tonnen Steinkohle und 296.000 Tonnen Koks. Bis 1960 wuchs die Anlage auf sieben Schächte. Die Zeche entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Bergwerke Nordrhein-Westfalens und prägte die wirtschaftliche Identität der Stadt Marl im nördlichen Ruhrgebiet.

Historische Aufnahme der Zeche Auguste Victoria Schacht 1 und 2 in Marl im Jahr 1929
1929 · Auguste Victoria Schacht 1/2 · Wirtschaftliche Hochphase

Belegschaftshöchststand 1957 – Brücke zwischen Kohlenpott und Münsterland

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigte die Auguste Victoria bereits rund 8.500 Menschen, die täglich etwa 4.000 Tonnen Reinkohle und 1.000 Tonnen Koks förderten. Ihren Belegschaftshöchststand erreichte die Zeche 1957 mit über 11.000 Mitarbeitern. Beschäftigte aus Dülmen, Ahaus und Gronau – aus dem ländlich geprägten Münsterland – fanden ihren Arbeitsplatz auf der Schachtanlage in Marl. Die Auguste Victoria wurde so zu einer wirtschaftlichen Klammer zwischen dem industriell geprägten Kohlenpott und dem naturverbundenen Münsterland.

Kriegsschäden, Wiederaufbau und Eigentümerwechsel

1945 zerstörte ein Luftangriff Teile der Schachtanlage AV 1/2 und führte zu einer zwischenzeitlichen Stilllegung des Werks. Doch die Bedeutung der Auguste Victoria für die Region blieb bestehen – auch nach der Stilllegung prägte der Industriezweig die Landschaft, die Kultur und die Erinnerung der Menschen. Die Auguste Victoria war zudem die am längsten privat betriebene Bergbauanlage im Ruhrgebiet. Eigentümerin war zunächst die Interessengemeinschaft chemischer Werke, später unter dem Namen IG Farben bekannt. 1953 ging die Zeche an die BASF, eines der weltweit größten Chemieunternehmen. 1991 schließlich wurde die RAG Aktiengesellschaft Eigentümerin der Anlage mit Standorten in Marl und Haltern am See.

Zeche Auguste Victoria in Marl 1958 während des industriellen Hochbetriebs
1958 · Auguste Victoria im Hochbetrieb · Drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands

Das Ende einer Ära – 18. Dezember 2015

Die Auguste Victoria war die drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands und die zweitletzte des Ruhrgebiets. Im Dezember 2015 fuhr sie ihre letzte Förderschicht. Am 18. Dezember 2015 wurde das Bergwerk offiziell geschlossen. Damit endete eine Industrieepoche, die im nördlichen Ruhrgebiet über 110 Jahre Arbeitsplätze, Identität und Infrastruktur geschaffen hatte. Die untertägigen Bereiche des letzten Baufeldes wurden in den Folgemonaten ordnungsgemäß zurückgebaut – die Anlagen über Tage blieben als Zeitzeugen erhalten.

2010 – Die Geburt der La Victoria Eventhalle

Bereits 2010, noch vor der endgültigen Schließung der Förderung, wurde die ehemalige Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2 einer neuen Bestimmung zugeführt: Aus der industriellen Werkhalle entstand die La Victoria Eventhalle – eine Premium-Eventlocation mit 800 m² säulenfreier Veranstaltungsfläche. Seit der Umwidmung betreiben wir die Halle als Veranstaltungsort und Eventagentur in einer Hand. Die historische Bausubstanz – Backsteinarchitektur, Stahlkonstruktion, industrielle Raumhöhe – wurde bewusst erhalten und mit modernster Veranstaltungstechnik kombiniert. Daraus entstand ein Ambiente, das in NRW seinesgleichen sucht: alte Industriekultur trifft auf zeitgemäße B2B-Eventproduktion.

Heute – Tagungsort für Politik, Wirtschaft und Kultur

Heute ist die La Victoria Eventhalle eine der gefragten Industrie-Eventlocations im Ruhrgebiet. Bundespolitik und Landesregierung wählten die Halle wiederholt als Veranstaltungsort: Bundeskanzler Olaf Scholz sprach hier 2025 beim öffentlichen Bürgerdialog vor Tausenden Gästen. Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, hielt 2024 eine Keynote in der Halle. Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, war mehrfach zu Gast. Im wirtschaftlichen Bereich richtete unter anderem die BRABUS GmbH – einer der renommiertesten Automobilveredler weltweit – ihre Firmen-Weihnachtsfeier in der La Victoria Eventhalle aus.

Diese Referenzen sind kein Zufall. Sie zeigen, was die historische Bausubstanz mit professioneller Eventproduktion möglich macht: ein unverwechselbarer Ort für Kongresse, Tagungen, Firmenevents und Gala-Veranstaltungen in Marl – am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Münsterland.

Historische Aufnahmen © RAG-Stiftung

TRANSFORMATION

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  • Bergbau-Logistik · Gleisanschluss
  • Versorgung der Schächte 1/2

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  • Bühnen-Rigging · Traversentechnik
  • Originalfassade · Industriecharme erhalten
  • 800 m² säulenfreie Eventfläche
  • Ebenerdige LKW-Befahrbarkeit (Rolltor)
  • Premium-Eventlocation NRW

HÄUFIGE FRAGEN

FAQ ZUR ZECHE AUGUSTE VICTORIA

Wann wurde die Zeche Auguste Victoria gegründet?

Der Schacht 1 nahm 1905 in Marl den Betrieb auf. Bis 1960 wuchs die Anlage auf insgesamt sieben Schächte.

Warum heißt die Zeche Auguste Victoria?

Benannt nach Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, der Gemahlin Kaiser Wilhelms II. und letzten deutschen Kaiserin.

Wann wurde die Zeche geschlossen?

Am 18. Dezember 2015. Sie war die drittletzte aktive Steinkohlenzeche Deutschlands.

Wie viele Mitarbeiter hatte die Zeche zur Spitze?

1957 erreichte sie ihren Belegschaftshöchststand mit über 11.000 Mitarbeitern.

Was befindet sich heute auf dem Areal?

Die La Victoria Eventhalle – eine Premium-Eventlocation mit 800 m² säulenfreier Veranstaltungsfläche, untergebracht in der ehemaligen Grubenausbauwerkstatt auf Schacht 1/2.

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VERANSTALTUNG IN DER EVENTHALLE

Auf historischem Grund veranstalten – die ehemalige Zeche Auguste Victoria ist heute eine der außergewöhnlichsten Eventlocations Nordrhein-Westfalens. Tagungen, Kongresse, Firmenevents und Gala-Veranstaltungen in einzigartigem Industrieambiente.